Durch die Verlegung der Buslinien in die Hüttenwerkstraße – und damit aus der Poststraße heraus – kommt es bei den Verkehrsbetrieben trotz des Sparzwanges zu deutlichen Qualitätsverbesserungen.

Regelmäßig kam es bei der Einfahrt in die Poststraße aus der Bismarckstraße zu Verzögerungen wegen Falschparkern. Die Sperrfläche in der Einmündung wird als Parkplatz missbraucht, ist aber gerade für Gelenkbusse ein notwendiger Schwenkbereich. Erkannte ein Fahrer, dass er keine Chance hat, in die Poststraße einzubiegen, so war es ihm freigestellt, durch die Hüttenwerkstraße zu fahren und die Fahrgäste in der Poststraße hatten das Nachsehen. Dies war an der jetzt abgebauten Haltestelle sogar ausgewiesen. Kundige Buskunden mieden daher schon lange die Poststraße und gingen zum Bahnhof. Die Haltestelle war somit kein Frequenzbringer für die Geschäfte mehr.

In der aktuellen Berichterstattung werden die leidtragenden Buskunden aus dem Warndt, die oftmals ihre Anschlüsse verpassten, nicht erwähnt.

Der Oberbürgermeister weist die Verantwortung für den Abbau der Haltestelle von sich und zeigt auf die Stadtwerke. Immer wieder wurde er jedoch von der SPD Fraktion auf die Situation in der Poststraße hingewiesen. Am Ende war es seine Untätigkeit, die die Verkehrsbetriebe zu der Linienänderung gezwungen hat.

Die Qualität der Völklinger Buslinien basiert auf der pünktlichen Umsteigemöglichkeit am Drehkreuz Bahnhof, sowohl in die Anschlusslinien als auch in den Bahnverkehr. Dies war mit der Situation in der Poststraße nicht zu erreichen.

Die SPD Fraktion hat sich für die Qualität und Zuverlässigkeit der Buslinien im Sinne der Fahrgäste entschieden. Die Erreichbarkeit der Haltestelle Hüttenwerkstraße könnte dadurch verbessert werden, dass sie weiter nach oben verlegt wird, auf Höhe der Treppe zur Poststraße. Dies befürwortet die SPD.