Am gestrigen Montag in der Fraktionssitzung der SPD existierten unter den 18 Fraktionsmitglie­dern drei verschiedene Sitzungspläne:

  • alle Mitglieder des Rates haben per E-Mail einen Plan vom 28.8. bekommen
  • auf der Internetseite der Stadt konnte man einen Plan vom 31.8. finden, der den Mitgliedern aber nicht mehr zugemailt wurde
  • Mitglieder des Unterausschusses Ratsarbeit haben am Nachmittag eine Version vom 3.9. erhalten

Die Frage stellt sich, warum ein Plan per Mail verteilt wird, ein anderer per Internet, ein dritter ausge­druckt, und das innerhalb einer Woche. Dieses Chaos ist nicht mehr hinzunehmen.

Die SPD Fraktion fordert erneut, die Arbeit im Rat auf professionelle Beine zu stellen und ein mo­dernes Ratsinformationssystem einzuführen. Der Oberbürgermeister hat bereits mehrfach einen ent­sprechenden Antrag der SPD auf dem Schreibtisch liegen, eine Aktivität ist jedoch nicht zu erkennen.

Von einem solchen System profitieren Stadtrat und Verwaltung, denn es erleichtert die Kommunikation, definiert klaren Informationsfluss und vermeidet Frustration wegen fehlender oder falscher Information.

Aber auch für die Bürgerinnen und Bürger wird die Ratsarbeit transparenter. Neben Terminen und Tagesordnungen können auch im Nachhinein Dokumente zu den Sitzungen und die Anwesenheitsliste veröffentlicht werden. Änderungen sind sofort ersichtlich und nicht erst bei Erscheinen der nächsten gedruckten Amtsmitteilungen.

Eine insgesamt effizientere Verwaltung ist ein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung. Dabei sind alle gefordert, allen voran der Verwaltungschef.